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LAPPLAND 5. – 6. August

Morgenstimmung an unserem Traumplatz. Ruhig und voller Reinheit liegt der See vor uns bei herrlichstem Sonnenschein. Wir genießen diese wunderschöne Landschaft und vor allem die warmen Temperaturen am frühen Morgen……….Der Duft des noch feuchten Waldbodens und das trillern der Vögel in diesen frühen Morgenstunden laßen uns die doch vielen gefahrenen Kilometer der der letzten Tage schnell vergessen. Wir genießen…..

Wir verbringen den ganzen vormittag mit etwas Sonne tanken und das kühle Naß des Sees zu testen. Erstaunlicherweise war dieser relativ warm, so um die 22°C. An diesem Platz würde es sich auszahlen, ein paar Tage zu bleiben. Da unser Ziel aber mindestens Lappland heißt, müßen wir unsere Zelte leider mittags abbrechen. Knapp 2000 km haben wir schon hinter uns gebracht, aber nochmal so viel liegen vor uns bis zum Polarkreis und dann die Strecke wieder zurück. Für Schweden sind 3 Wochen Urlaub am Stück beinahe zu wenig. Ich würde minimum 4 Wochen empfehlen, dann könnte man das eine oder andere schöne Plätzchen auch mal 2 Tage genießen.


Wir erreichen bei Karlstad die „Inlandsvägen“, so nennt sich die E45 welche sich von hier bis Nordschweden durch das Land zieht. Hier ist Tempo 80 angesagt und dies wird von den Behörden streng kontrolliert.  Wir fahren bis Mora und dann noch ein Stück auf der E70 Richtung Norden, wo wir an einem wunderschönen „Lägerpläts“ neben dem Fluß Österdalalven unser Nachtlager aufbauen. Das OZ Tent dient hier wieder als Basislager, von wo wir unsere Tagestouren starten werden.

Auf zu den „Nusnasen“…..


diese kommen aus dem kleinen Ort „Nusnäs“mit ihren 739 Einwohnern, gleich nach der Stadt Mora. Hier wollen wir uns heute die Manufactur der Dalapferde ansehen. In Schweden nennt man sie „Dalahäst“. Die Pferde sind traditionell rot gefärbt und besitzen einen aufgemalten Sattel und Zaumzeug in grün-weißem Muster in traditioneller Kurbitsmalerei. Die Tradition der Dalapferde lässt sich ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen und geht auf geschnitztes Holzspielzeug zurück, das die Einwohner der Gegend in den langen Winternächten anfertigten, als kalte Witterung und Dunkelheit kaum andere Arbeiten zuließen.

Während wir nach Hause fahren, beginnt es leicht zu  nieseln. So etwas kann einen Fischer selbstverständlich nicht vom Fischen abhalten. Evelyn macht es sich bequem in unserem Jet-Tent während der ruhelose Fischer durch nichts aufzuhalten ist. Die Fangquote, außer ein paar Fischbabys, läßt für schwedische Verhältnisse zu wünschen übrig 😉
Der Wasserstand ist aufgrund des vielen Regens der letzten Tage einfach noch zu hoch und die Beisslust der Fische dadurch nicht sehr groß.

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